Das Raumklima verbessern – von der Beratung bis zur Baubetreuung

Martinsdienste_Griesheim (12)Es gibt viele Wege, wie Sie Ihre Raumklima verbessern können, nicht nur, wenn Sie unter Schadstoffbelastungen leiden und für Abhilfe sorgen möchten, sondern auch bei einer Renovierung und einem Neubau.
Nehmen Sie deshalb meine Beratung in Anspruch. Nehmen und setzen Sie mit meinen Empfehlungen auf baubiologisches Bauen.

Wenn Sie in Ihrer Wohnung das Raumklima verbessern möchten, dann ist es wichtig, im ersten Schritt die Schwachstellen zu bestimmen – um zu erkennen, wo es konkrete Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Bei einem Ortstermin kann ich Ihnen oft schon auf den ersten Blick sehr konkret sagen, was Sie tun können. Darüber hinaus nehme ich für Sie auch gern Messungen vor, stelle Ihnen belastbare Zahlen zur Verfügung und entwickle für Sie einen Maßnahmenkatalog.

Einige aufschlußreiche Beispiele habe ich Ihnen im Folgenden zusammengestellt.

Federkernmatratzen können mit Ihren magnetischen Feldern nicht nur Ihren Schlaf stören, sondern auch Ihre Gesundheit beeinträchtigen.

  • Mein Tipp: ersetzen Sie Ihre Federkernmatratze durch eine Naturmatratze aus atmungsaktiven Baumwollschichten, Schafswolle und Naturlatex, um ein optimales Schlafklima zu erreichen.

Streichen Sie Ihre Raufasertapete mit der falschen Farbe, dann blockieren Sie den Feuchtigkeitsaustausch zwischen Wand und Raumluft. Die Folge: Die Qualität der Raumluft leidet – gerade im Winter, wenn die Fenster meist geschlossen sind. Sie haben permanent das Gefühl, dass frische Luft fehlt.

  • Ich raten Ihnen: Streichen Sie die Tapete mit einer Silikatfarbe. Der Vorteil: Die Tapete bleibt diffusionsoffen, es findet ein Feuchtigkeitsaustausch zwischen Wand und Raumluft statt, die Luftfeuchtigkeit pegelt sich in einem optimalen Bereich ein, da die Wand als Feuchtigkeitspuffer dienen kann – sie nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie an zu trockene Räume wieder ab. Sie werden die Luft als angenehmer empfinden.

Mitarbeiter in Callcentern, die ständig telefonieren müssen, sind starker Strahlenbelastung durch schnurlose Telefone ausgesetzt, wenn Sie ausschließlich mit DECT-Telefonen arbeiten. Die Betroffenen klagen häufig über Kopfschmerzen, die Konzentrationsfähigkeit leidet.

  • Meine Empfehlung: Auch wenn es auf den ersten Blick altmodisch wirkt – kehren Sie zu Festnetztelefonen mit Schnur zurück. So reduzieren Sie schlagartig die Strahlenbelastung und sorgen für eine bessere Arbeitsatmosphäre – manchmal sind es ganz einfache Lösungen, die helfen, das Raumklima zu verbessern und die dafür sorgen, dass Die Arbeit wieder Spaß macht.

Beißender Geruch im Schlafzimmer kann an Schadstoffen liegen, die den Schlafzimmermöbeln entweichen. Auch ein lackierter Parkettboden kann das Raumklima durch Schadstoffe im Lack belasten. Im schlimmsten Fall kommt es zu Allergien gegen die chemischen Stoffe, die den Möbeln oder dem Parkettboden entweichen.

  • Mein Rat: Schritt für Schritt vorgehen, um die Ursache zu ermitteln und für Abhilfe zu sorgen. Ich helfe Ihnen gern, messe die Schadstoffbelastung und lasse die Luftprobe im Labor analysieren.
  • Geöltes Parkett eignet sich für Schlafzimmer sehr viel besser als lackiertes Parkett. Im Schlafzimmer auf Möbel aus unbehandeltem Holz zu setzen, kann ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Raumklimas sein.

Die Ursache für schlechtes Raumklima ist manchmal nur sehr schwer zu finden. Wurden Wände mit einer Farbe gestrichen, die Pestizide enthält, damit der Tapetenkleister nicht in die Wand einzieht und sich die Tapete so leichter befestigen lässt, dann kann dies zu erhöhter Luftfeuchtigkeit führen, weil die Wände keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen können.

  • Mein Tipp: Verwenden Sie zum Grundieren Ihrer Wände keine Dispersionsfarben und achten Sie darauf, dass auch Ihr Maler dies nicht tut.
  • Wie Abhilfe schaffen? Manchmal ist detektivische Kleinstarbeit gefordert, um Schritt für Schritt einer Lösung näherzukommen. Zunächst einmal gilt es herauszufinden, auf welche Ursache das schlechte Raumklima zurückzuführen ist. Im beschriebenen Beispiel kann ich mit der Entnahme von Staubproben helfen, diese Ursache zu ermitteln.

Spanplatten sind oft sehr stark mit Formaldehyd belastet – dies gilt auch für die als unbedenklich eingestuften Spanplatten der Klasse E1. Sogar aus furnierten Spanplatten treten noch Schadstoffe aus.

  • Mein Rat: Kleben Sie alle Öffnungen ab – dies betrifft auch Bohrlöcher von Regalen und kann sehr aufwendig sein. Noch besser ist es, sämtliche furnierten Möbel auszutauschen und durch unbehandeltes Massivholzmöbel zu ersetzen. Vermeiden Sie lackierte Möbel, denn die Lacke enthalten Alkohole, die zu neuen Problemen für das Raumklima führen, weil leicht flüchtige Lösungsmittel austreten können. Ideal ist es, Sie lassen sich Ihre Möbel von einem Schreiner bauen, der für die Oberflächenbehandlung gutes Öl oder Flüssigwachs verwendet, das sich für Holzmöbel eignet und das Raumklima nicht belastet.

Werden Räume schlecht oder nur selten gelüftet, dann steigt der CO2-Gehalt – dies lässt sich mit einem Messgerät ganz einfach nachweisen. Ist der CO2-Gehalt zu hoch, kommt es zu Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten.

  • Mit richtigem Verhalten können Sie erheblich dazu beitragen, das Raumklima in Ihrer Wohnung zu verbessern. Ist die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung höher als üblich, dann verzichten Sie auch im Winter nicht auf ein regelmäßiges kurzes Stoßlüften, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Kurzes Stoßlüften hilft auch bei Hoher Luftfeuchte nach dem Baden – öffnen Sie für eine Viertelstunde und Tür und Fenster, wenn dies möglich ist.

Steigt die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60 Prozent, dann bildet sich gerade im Winter an Kältebrücken sehr schnell Schimmel. Wände werden feucht, Schimmel schlägt sich nieder, in der Wohnung riecht es muffig.

  • Mein Tipp: Auch im Schlafzimmer sollte die Temperatur nie unter 16 Grad fallen, um Schimmel möglichst wenig Angriffsflächen zu bieten.

Sie müssen in Ihrer Wohnung immer wieder husten, weil Ihr Hals so trocken ist? Trockene Schleimhäute lassen auf zu wenig Feuchtigkeit in der Raumluft schließen. Nicht nur zu viel Feuchtigkeit schadet dem Raumklima und damit Ihrer Gesundheit, sondern auch zu trockene Luft. Dann kann es zu einem Reizhusten kommen.

  • Meine Empfehlung: Mit einem Hygrometer stellen Sie fest, ob die Luftfeuchtigkeit in einem gesunden Bereich zwischen 40 und 60 Prozent liegt.
  • Verzichten Sie bei zu trockener Raumluft besser auf den Einsatz eines Luftbefeuchters, denn hier überwiegen die Nachteile. Am Luftbefeuchter finden Bakterien und andere Schädlinge gute Entwicklungsbedingungen vor und Sie tauschen das eine Problem gegen ein anderes. Versuchen Sie lieber mit einer Zimmerpflanze, die Luftfeuchtigkeit in einem Bereich zwischen 40 und 60 Prozent zu stabilisieren.

Synthetische Vorhänge können mit ihrer statischen Aufladung das Raumklima belasten, weil Sie die gute Ionisierung der Luft zerstören. Woran Sie dies merken? Sie fühlen sich unwohl; ein weiteres Indiz kann vermehrte Staubbildung sein.

Die statische Aufladung kann ich mit einem Messgerät genau bestimmen und auch feststellen, wie schnell der Vorhang die Ladung wieder abgibt. Sollte ich bedenkliche Werte feststellen, empfehle ich Ihnen Vorhänge aus natürlichen Materialien wie Leinen oder Baumwolle.

Sie haben ein besonderes Problem mit dem Raumklima in Ihrer Wohnung und konnten bisher nichts dagegen tun? Scheuen Sie sich nicht und nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Gern sehe ich mir gern bei Ihnen die örtlichen Gegebenheiten an und helfe Ihnen Schritt für Schritt, sich in Ihrer Wohnung wieder wohlzufühlen.

Von der Schadstoffanalyse bis zur Baubetreuung im Raum Köln – Martinsdienste aus Bonn: Ihr Partner für gesünderes Wohnen. Sprechen Sie mich an – lassen Sie sich von mir beraten.