Pestizide

Bei Pestiziden handelt sich um Giftstoffe, die eingesetzt werden, um unerwünschte lebende Organismen abzutöten. Daher kommt auch der Name „Schädlingsbekämpfungsmittel“. Es werden drei Arten unterschieden:

  • Fungizide gegen Pilze
  • Insektizide gegen Insekten
  • Bakterizide gegen Bakterien

Sie finden in Einsatz als Pflanzen- und Holzschutzmittel. Sie sind hochgiftig und erreichen schon in niedriger Dosierung eine maximale Wirkung. Das bekannteste Mittel sind Pentachlorphenol (PCP) als Fungizid, Lindan als Insektizid und Pyrethroide (z.B. Permethrin) als Insektizid.

PCP und Lindan finden sich häufig in Fertighäusern älterer Bauart, da die Gifte hier schon in der Holzrahmenkonstruktion, den Ständern und Platten der Innen- und Außenwände enthalten sind. Besonders auffällig ist der muffige Geruch von Chloranisole. Er riecht „schimmel-muffig“. In vielen Wohnungen kommt auch DDT vor. DDT ist seit 1972 und PCP seit 1989 verboten.

Permethrin wird als Mottenschutzmittel in Teppichböden verwendet.

Pestizide wurden auch als Kindermatratzen als Flammschutzmittel eingesetzt. Hier wurde ein Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod nachwiesen.