Schwermetalle

Die meisten Metalle, die in einem Haushalt vorkommen, gehören zu den Schwermetallen. Es gibt über 50 davon. Die bekanntesten sind Arsen, Blei, Cadmium. Chrom, Kobalt, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Thallium, Zink und Zinn. In unseren Körper gelangen die Schwermetalle hauptsächlich über die Ernährung, das Trinkwasser, Zahnfüllungen oder über die Umwelt.

Kritische Schwermetallkonzentrationen finden sich häufig in:

  • Zahnfüllungen aus Amalgam (Quecksilber, Zinn, Silber, Kupfer, Zink)
  • Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen (Quecksilber)
  • Batterien und alte Thermometern (Quecksilberdampf)
  • Insektenvernichtungsmitteln (Quecksilber, Zink, Zinn)
  • Trinkwasserleitungen (Blei , Kupfer, Nickel und weitere)
  • Stabilisatoren in Kunststoffen wie PVC, Elektrokabel, Dichtstoffe etc. (Cadmium und Blei)
  • Flammschutzmitteln (Antimon, Zink)
  • Treibstoffen (Benzin, Ethylbleiche)
  • alten Farben und Lacken (Rostschutz, Farbpigmente, Kobalt, Blei)
  • alten Holzschutzmitteln (Arsen, Chrom, Kupfer, Zinn)
  • Spiegel und Glas (Blei)
  • Leder und Ledermöbel (Chrom, Quecksilber)
  • Textilien, wie Kleidung und Teppiche
  • Tabakrauch
  • alte Schüttungen (Schlacken und Aschen als Deckenfüllung)
  • Fliesen (aufgetreten sind Cadmium-Vergiftungen bei Fliesenlegern durch das Fliesenschneiden)