Schallwellen, Lärm, Infra- und Ultraschall etc.

Schall ist Bestandteil unseres Alltags. Meist ist Schall für uns angenehm (z.B. Musik oder Vogelgezwitscher) oder sogar lebensnotwendig (z.B. die Sprache oder zum Erkennen von Gefahren).

Es ist zu unterschieden zwischen hörbarem und unhörbarem Schall. Der Schall besteht aus Schallwellen mit unterschiedlichen Frequenzen und unterschiedlicher Stärke. Die Stärke wird in Dezibel (dB) und die Frequenz in Herz (Hz) gemessen.

Der hörbare Schall hat eine Frequenz von 20 Hz bis 20.000 Hz. Ältere Personen hören meist aber nur noch in einem Bereich zwischen 50 Hz und 10.000 Hz.

Schall, der unerwünscht ist, der stört oder gesundheitsschädlich ist, empfinden wir als Lärm.

Der Schall unter 20 Hz wird Infraschall und über 20.000 Hz Ultraschall genannt. Wahrgenommen wird er aber erst bei einem Schalldruck von 100 dB oder mehr.

Brummtöne im Infraschall belasten das menschliche (auch das tierische) Hörorgan besonders stark – aktuelle Forschungsergebnisse belegen dies. Brummtöne gehören zu den Schallen, die nur sehr schlecht bis gar nicht von der Bausubstanz und Lärmschutzeinrichtungen gedämmt werden können. Viele technische Geräte erzeugen aber genau diese Brummtöne. Hierzu gehören unter anderen Heizungspumpen, Tiefkühltruhen, Ventilatoren, Pumpensümpfe, Dieselmotoren, Aufzüge, Stahlbetonbrücken und Basisstationen von Mobilfunkanlagen. Bei Messungen werden diese Brummtöne oft völlig unzureichend berücksichtigt.